Nächster Termin Mi 14.10. 09:00–11:00 Frühstück
Illustration: Dorfstraße in Weslarn mit Kirche St. Urbanus

Seit 1189

Die Geschichte von Weslarn

Mehr als 800 Jahre Dorfgeschichte in neun Stationen – vom Kopialbuch des Klosters Marienfeld bis zum Kulturzentrum Pilgerhof. Zum Lesen und zum Anhören.

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Zeitreise · 9 Stationen

Zeitreise durch Weslarn

Willkommen zu einer ganz besonderen Reise durch die Geschichte unseres Dorfes. Station für Station entdeckst du die Ereignisse, Wendepunkte und Entwicklungen, die Weslarn geprägt haben – vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Jede Station gibt es auch in gesprochener Form, erzählt wie einst am Feuer im Dorf.

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Station 1 von 9

1189

Erste urkundliche Erwähnung

Im Jahr 1189 wird Weslarn zum ersten Mal urkundlich erwähnt – unter dem Namen „Weslere“. Diese Erwähnung findet sich im Kopialbuch des Zisterzienserklosters Marienfeld. Die erste schriftliche Nennung markiert den Beginn der dokumentierten Geschichte unseres Dorfes und ist bis heute ein bedeutender Ankerpunkt für die lokale Identität.

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Text des Hörstücks

Im Jahr 1189 wird Weslarn zum ersten Mal urkundlich erwähnt – unter dem Namen „Weslere“. Diese Erwähnung findet sich im Kopialbuch des Zisterzienserklosters Marienfeld. Die erste schriftliche Nennung markiert den Beginn der dokumentierten Geschichte unseres Dorfes und ist bis heute ein bedeutender Ankerpunkt für die lokale Identität.

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Station 2 von 9

1369

Verpfändung an Soest

1369 wird die Freigrafschaft Heppen, zu der Weslarn damals gehört, an die Stadt Soest verpfändet. Soest übernimmt damit die Herrschaft über das Gebiet. Diese Veränderung beeinflusst die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes für viele Jahrzehnte.

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Text des Hörstücks

1369 wird die Freigrafschaft Heppen, zu der Weslarn damals gehört, an die Stadt Soest verpfändet. Soest übernimmt damit die Herrschaft über das Gebiet. Diese Veränderung beeinflusst die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes für viele Jahrzehnte.

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Station 3 von 9

15.–17. Jh.

Kriege und Notzeiten

Zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert wird Weslarn mehrfach von kriegerischen Auseinandersetzungen heimgesucht. Die Soester Fehde, der Schmalkaldische Krieg und vor allem der Dreißigjährige Krieg hinterlassen schwere Spuren: Zerstörung, Hunger, Seuchen und ein dramatischer Bevölkerungsrückgang prägen diese Zeit.

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Text des Hörstücks

Zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert wird Weslarn mehrfach von kriegerischen Auseinandersetzungen heimgesucht. Die Soester Fehde, der Schmalkaldische Krieg und vor allem der Dreißigjährige Krieg hinterlassen schwere Spuren: Zerstörung, Hunger, Seuchen und ein dramatischer Bevölkerungsrückgang prägen diese Zeit.

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Station 4 von 9

1669

Weslarn wird brandenburgisch

Nach dem Westfälischen Frieden fällt Soest – und mit ihm auch Weslarn – im Jahr 1669 an Brandenburg. Damit endet die Zugehörigkeit zur Stadt Soest, eine neue Phase beginnt. Verwaltung, Rechtsprechung und viele Alltagsregelungen verändern sich unter brandenburgischer Herrschaft.

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Nach dem Westfälischen Frieden fällt Soest – und mit ihm auch Weslarn – im Jahr 1669 an Brandenburg. Damit endet die Zugehörigkeit zur Stadt Soest, eine neue Phase beginnt. Verwaltung, Rechtsprechung und viele Alltagsregelungen verändern sich unter brandenburgischer Herrschaft.

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Station 5 von 9

1807

Napoleonische Reformen

Unter der Herrschaft Napoleons kommen tiefgreifende Reformen: Die Grundherrschaft wird aufgehoben, die Leibeigenschaft abgeschafft. Bauern gewinnen mehr Rechte und dürfen erstmals selbst über ihr Land verfügen. Diese Reformen bilden das Fundament für die moderne Gesellschaft in Weslarn.

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Text des Hörstücks

Unter der Herrschaft Napoleons kommen tiefgreifende Reformen: Die Grundherrschaft wird aufgehoben, die Leibeigenschaft abgeschafft. Bauern gewinnen mehr Rechte und dürfen erstmals selbst über ihr Land verfügen. Diese Reformen bilden das Fundament für die moderne Gesellschaft in Weslarn.

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Station 6 von 9

1945

Kriegsende und Neubeginn

Das Ende des Zweiten Weltkriegs bringt viele Veränderungen. Zahlreiche Menschen aus dem Osten suchen Zuflucht – auch in Weslarn. Das Dorf wächst, Wohnraum wird knapp, aber die Hilfsbereitschaft ist groß. Diese Zeit ist geprägt vom Wiederaufbau, vom Teilen – und vom Neuanfang.

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Text des Hörstücks

Das Ende des Zweiten Weltkriegs bringt viele Veränderungen. Zahlreiche Menschen aus dem Osten suchen Zuflucht – auch in Weslarn. Das Dorf wächst, Wohnraum wird knapp, aber die Hilfsbereitschaft ist groß. Diese Zeit ist geprägt vom Wiederaufbau, vom Teilen – und vom Neuanfang.

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Station 7 von 9

1969

Eingemeindung nach Bad Sassendorf

1969 verliert Weslarn seine Selbstständigkeit als Gemeinde und wird ein Ortsteil von Bad Sassendorf. Die Eingemeindung verändert die Verwaltung und ist für viele Bewohner ein emotionaler Einschnitt – auch wenn die Identität des Dorfes bis heute erhalten blieb.

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Text des Hörstücks

1969 verliert Weslarn seine Selbstständigkeit als Gemeinde und wird ein Ortsteil von Bad Sassendorf. Die Eingemeindung verändert die Verwaltung und ist für viele Bewohner ein emotionaler Einschnitt – auch wenn die Identität des Dorfes bis heute erhalten blieb.

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Station 8 von 9

1989

800-Jahr-Feier

Zum 800-jährigen Bestehen feiert das Dorf im Jahr 1989 ein großes Jubiläum. Feste, Ausstellungen und viele gemeinsame Aktionen erinnern an die lange Geschichte und zeigen die Verbundenheit der Dorfgemeinschaft. Dieses Ereignis bleibt vielen unvergessen.

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Zum 800-jährigen Bestehen feiert das Dorf im Jahr 1989 ein großes Jubiläum. Feste, Ausstellungen und viele gemeinsame Aktionen erinnern an die lange Geschichte und zeigen die Verbundenheit der Dorfgemeinschaft. Dieses Ereignis bleibt vielen unvergessen.

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Station 9 von 9

2008

Wiedereröffnung des Pilgerhofs

Der Pilgerhof, einst Schule und Versammlungsort, wird nach umfangreicher Renovierung 2008 als Kulturzentrum neu eröffnet. Mit ihm erhält das Dorf einen lebendigen Ort für Veranstaltungen, Begegnungen und Austausch – ganz im Zeichen der Gemeinschaft.

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Text des Hörstücks

Der Pilgerhof, einst Schule und Versammlungsort, wird nach umfangreicher Renovierung 2008 als Kulturzentrum neu eröffnet. Mit ihm erhält das Dorf einen lebendigen Ort für Veranstaltungen, Begegnungen und Austausch – ganz im Zeichen der Gemeinschaft.

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